Kirche und Schule gemeinsam unterwegs

Zürich: Glanz und Elend-damals und heute 

Als Vorweihnachtsevent geht die Sekundarschule seit Jahren auf Exkursion. Ein äusserst eindrückliches Angebot ermöglichte Andrea Anker von der evangelischen Kirchgemeinde für die Sekundarschule. Zürich erleben in seinem Reichtum und gleichzeitig erfahren, was «randständig» in einer Grossstadt bedeuten kann, beinhaltete das umfangreiche Angebot

 

Zürich die Römerstadt

Andrea Anker zeigte mit ihrer Wahl der Sehenswürdigkeiten eindrücklich die grosse Bedeutung der Stadt auf, welche im Römischen Reich gründete, im Mittelalter aber nicht immer eine rühmliche Rolle innehatte. Im Grossmünster konnte sie aufzeigen, dass Zürich mit Reformator Zwingli, über die Landesgrenze grosse Beachtung erhielt und die Stadt mit zunehmender Industrialisierung zum heutigen Wirtschaftsplatz mit internationaler Ausstrahlung gedieh.

 

Zürich glänzt

Zürich zur Adventszeit erleben, macht deutlich, Zürich beherbergt Reichtum. Weihnachtsbeleuchtungen, Dekorationen, reich befrachtete Schaufenster bestätigen Wohlstand und «Glamour», Preise in Schaufenstern der Bahnhofstrasse liessen Gesichter der Schüler/innen erstarren.

 

Zürich oder «Jeder Mensch kann fallen»

Im Anschluss ging es weiter Richtung Notschlafstelle von Pfarrer Sieber. Grösser hätte der Gegensatz nicht sein können, direkt vom Glanz des Reichtums nach ein paar Tramstationen entfernt von Angestellten des Sozialwerks Pfarrer Sieber zu erfahren, was es bedeutet, in einer Grossstadt auf der Strasse zu leben und was Menschen bewegen kann, unter schwierigsten Bedingungen sich für andere zu engagieren. Beindruckt durch die ergreifenden Schicksale, aufgezeigt der Angestellten in der Notschlafstelle, ergab sich eine lange Fragerunde der Schülerinnen. «Warum nur»,  «wie kann das sein», begannen Fragen, auf die es kaum Gründe gab. An ergreifenden Beispielen konnte aber erfahren werden, was mit Einfühlung, Liebe und Geduld erreicht werden kann. Aus einer Notschlafstelle kann mit entstehendem Vertrauen gar ein Weg zurück in die Gesellschaft gefunden werden. Pfarrer Sieber lebt in der Arbeit engagierten und vielfach Freiwilligen auf eindrückliche Art weiter.

 

Ein heisserPunsch auf dem Sechseläuteplatz, im Zauber des Weihnachtsmarktes, liess eineindrucksvoller, aber auch nachdenklich stimmender Tag ausklingen.

ExkursionZürich2019
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